Die rechtliche Lage beim Archivieren von Youtube-Videos
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Inhaltsverzeichnis
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Die rechtliche Lage beim Archivieren von YouTube-Videos
- Urheberrecht
- Urheberrechtsschutz
- Erlaubnis einholen
- Fair Use
- Fair Use-Doktrin
- Einschränkungen
- Nutzungsbedingungen von YouTube
- Regeln für die Nutzung
- Verstöße
- Praktische Überlegungen
- Alternativen zur Archivierung
- Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
- Urheberrecht
-
Ergänzende Hinweise
- Nutzung von Plattformen mit offenen Lizenzen
- Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
- Nutzung von Archivierungsdiensten
- Bildung und Aufklärung
- Berücksichtigung von Fair Use
-
EU-Gesetzgebung
- Urheberrechtsrichtlinie der EU (2019/790)
- Ziel
- Artikel 17
- Ausnahmen und Beschränkungen
- Nutzung für Bildung und Forschung
- Zitierrecht
- Datenschutz und die DSGVO
- Urheberrechtsrichtlinie der EU (2019/790)
-
EU-Disinformation Act
- Hintergrund und Ziele
- Hauptmerkmale
- Aktueller Stand
- Kommende Entwicklungen
-
Ergänzende Hinweise zum Thema
- Bedeutung für die Gesellschaft
- Rolle der Technologieunternehmen
- Herausforderungen
- Internationale Perspektive
- Zukünftige Trends
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Wie ist die rechtliche Lage beim Archivieren von Youtube-Videos ?
Die rechtliche Lage beim Archivieren von YouTube-Videos kann komplex sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige wichtige Punkte, die du beachten solltest:
Urheberrecht
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Urheberrechtsschutz: Die meisten Inhalte auf YouTube sind urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet, dass der Ersteller des Videos das Recht hat, zu entscheiden, wie und wo sein Inhalt verwendet wird.
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Erlaubnis einholen: Um ein YouTube-Video rechtlich zu archivieren, solltest du die Erlaubnis des Urhebers einholen. Ohne diese Erlaubnis könnte das Archivieren als Urheberrechtsverletzung angesehen werden.
Fair Use
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Fair Use-Doktrin: In einigen Ländern, wie den USA, gibt es die Fair Use-Doktrin, die unter bestimmten Umständen die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material ohne Erlaubnis erlaubt. Dies gilt jedoch oft nur für spezifische Zwecke wie Kritik, Kommentar, Nachrichtenberichterstattung oder Bildung.
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Einschränkungen: Fair Use ist ein komplexes rechtliches Konzept und variiert je nach Land. Es ist wichtig, die spezifischen Gesetze in deinem Land zu verstehen.
Nutzungsbedingungen von YouTube
- YouTube-Nutzungsbedingungen: YouTube hat klare Nutzungsbedingungen, die das Herunterladen und Archivieren von Inhalten ohne Erlaubnis verbieten. Das bedeutet, dass das Archivieren von Videos gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen kann.
Fazit
Das Archivieren von YouTube-Videos ohne die Erlaubnis des Urhebers kann rechtliche Konsequenzen haben, insbesondere in Bezug auf Urheberrechtsverletzungen. Es ist ratsam, die Erlaubnis des Urhebers einzuholen oder sich über die spezifischen Gesetze und Bestimmungen in deinem Land zu informieren, bevor du Inhalte archivierst. Wenn du unsicher bist, könnte es hilfreich sein, rechtlichen Rat einzuholen.
bitte die Frage mit maximaler Ausführlichkeit beantworten
Die rechtliche Lage beim Archivieren von YouTube-Videos ist ein komplexes Thema, das verschiedene rechtliche Aspekte umfasst, insbesondere das Urheberrecht, die Nutzungsbedingungen von YouTube und die Fair Use-Doktrin. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du beachten solltest:
1. Urheberrecht
a. Urheberrechtsschutz
- Allgemeine Regel: Die meisten Inhalte auf YouTube, einschließlich Videos, Musik und Bilder, sind urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet, dass der Ersteller des Inhalts (der Urheber) das exklusive Recht hat, zu entscheiden, wie und wo sein Werk verwendet wird.
- Rechte des Urhebers: Der Urheber hat das Recht, Kopien seines Werkes zu erstellen, es zu verbreiten, öffentlich aufzuführen und abgeleitete Werke zu erstellen. Das Archivieren eines Videos könnte als Erstellung einer Kopie angesehen werden.
b. Erlaubnis einholen
- Notwendigkeit der Erlaubnis: Um ein YouTube-Video rechtlich zu archivieren, solltest du die Erlaubnis des Urhebers einholen. Dies kann durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Urheber oder durch die Nutzung von Inhalten erfolgen, die unter einer Creative Commons-Lizenz stehen, die das Archivieren erlaubt.
- Risiko ohne Erlaubnis: Wenn du ein Video ohne die Erlaubnis des Urhebers archivierst, riskierst du rechtliche Schritte wegen Urheberrechtsverletzung. Dies kann zu Abmahnungen, Schadensersatzforderungen oder sogar rechtlichen Klagen führen.
2. Fair Use
a. Fair Use-Doktrin
- Definition: In einigen Ländern, insbesondere in den USA, gibt es die Fair Use-Doktrin, die es erlaubt, urheberrechtlich geschütztes Material ohne Erlaubnis des Urhebers unter bestimmten Bedingungen zu verwenden. Diese Bedingungen umfassen:
- Der Zweck und die Art der Nutzung (z.B. Bildung, Kritik, Kommentar).
- Die Art des geschützten Werkes.
- Die Menge und Substanz des verwendeten Materials im Verhältnis zum gesamten Werk.
- Die Auswirkungen der Nutzung auf den Marktwert des Originals.
b. Einschränkungen
- Komplexität: Fair Use ist ein komplexes rechtliches Konzept, das von Fall zu Fall unterschiedlich interpretiert werden kann. Es gibt keine festen Regeln, und die Anwendung hängt oft von den spezifischen Umständen ab.
- Internationale Unterschiede: Die Fair Use-Doktrin gilt nicht in allen Ländern. In vielen europäischen Ländern gibt es ähnliche Konzepte, aber die Bedingungen und Ausnahmen können variieren.
3. Nutzungsbedingungen von YouTube
a. YouTube-Nutzungsbedingungen
- Regeln für die Nutzung: YouTube hat klare Nutzungsbedingungen, die das Herunterladen und Archivieren von Inhalten ohne Erlaubnis verbieten. Diese Bedingungen sind für alle Nutzer bindend, die die Plattform nutzen.
- Verstöße: Wenn du gegen diese Nutzungsbedingungen verstößt, kann YouTube Maßnahmen ergreifen, einschließlich der Sperrung deines Kontos oder der Entfernung von Inhalten.
4. Praktische Überlegungen
a. Alternativen zur Archivierung
- Creative Commons: Suche nach Videos, die unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurden. Diese Lizenzen erlauben oft die Nutzung und Archivierung, solange die Bedingungen der Lizenz eingehalten werden (z.B. Namensnennung des Urhebers).
- Öffentlich zugängliche Inhalte: Einige Inhalte sind speziell für die öffentliche Nutzung und Archivierung vorgesehen. Achte darauf, die Lizenzbedingungen zu überprüfen.
b. Rechtliche Beratung
- Rechtliche Unsicherheiten: Wenn du unsicher bist, ob das Archivieren eines bestimmten Videos rechtlich zulässig ist, ist es ratsam, rechtlichen Rat einzuholen. Ein Anwalt, der auf Urheberrecht spezialisiert ist, kann dir helfen, die spezifischen Risiken und Möglichkeiten zu verstehen.
Fazit
Das Archivieren von YouTube-Videos ohne die Erlaubnis des Urhebers kann rechtliche Konsequenzen haben, insbesondere in Bezug auf Urheberrechtsverletzungen. Es ist wichtig, die Urheberrechte zu respektieren, die Nutzungsbedingungen von YouTube zu beachten und gegebenenfalls die Erlaubnis des Urhebers einzuholen. Die Fair Use-Doktrin kann in bestimmten Fällen eine Ausnahme darstellen, ist jedoch komplex und nicht immer anwendbar. Wenn du Inhalte archivieren möchtest, ist es ratsam, die rechtlichen Rahmenbedingungen sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls rechtlichen Rat einzuholen.
noch ergänzende Hinweise ?
Hier sind einige ergänzende Hinweise, die dir helfen können, die rechtlichen Aspekte beim Archivieren von YouTube-Videos besser zu verstehen und zu navigieren:
1. Nutzung von Plattformen mit offenen Lizenzen
- Creative Commons: Achte darauf, Videos zu suchen, die unter Creative Commons-Lizenzen veröffentlicht wurden. Diese Lizenzen erlauben oft die Nutzung und Archivierung, solange die Bedingungen der Lizenz eingehalten werden (z.B. Namensnennung des Urhebers, keine kommerzielle Nutzung).
- Öffentliche Domäne: Inhalte, die in der öffentlichen Domäne sind, können ohne Einschränkungen genutzt und archiviert werden. Überprüfe, ob das Video in der öffentlichen Domäne ist.
2. Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
- Dokumentiere die Erlaubnis: Wenn du die Erlaubnis eines Urhebers einholst, dokumentiere diese schriftlich. Dies kann dir helfen, im Falle von rechtlichen Fragen nachzuweisen, dass du die Erlaubnis zur Archivierung hattest.
- Metadaten speichern: Halte relevante Informationen zu den archivierten Inhalten fest, wie z.B. das Datum der Archivierung, die Quelle und die Lizenzbedingungen. Dies kann nützlich sein, falls du später auf die Inhalte zugreifen oder sie verteidigen musst.
3. Nutzung von Archivierungsdiensten
- Dienste mit rechtlicher Absicherung: Einige Dienste, wie Archive.org, bieten rechtliche Rahmenbedingungen und Nutzungsrichtlinien, die dir helfen können, Inhalte sicher zu archivieren. Informiere dich über die spezifischen Bedingungen dieser Dienste.
- Verwendung von Webarchivierungsdiensten: Dienste wie Webrecorder oder Perma.cc können dir helfen, Webseiten und deren Inhalte zu archivieren, während sie gleichzeitig rechtliche Aspekte berücksichtigen.
4. Bildung und Aufklärung
- Rechtliche Schulungen: Wenn du regelmäßig Inhalte archivierst oder mit urheberrechtlich geschützten Materialien arbeitest, kann es hilfreich sein, an Schulungen oder Workshops zum Thema Urheberrecht und geistiges Eigentum teilzunehmen.
- Ressourcen nutzen: Es gibt viele Online-Ressourcen, die sich mit Urheberrecht und geistigem Eigentum befassen. Websites von Urheberrechtsorganisationen oder Bildungseinrichtungen bieten oft nützliche Informationen und Leitfäden.
5. Berücksichtigung von Fair Use
- Bewertung der Fair Use-Kriterien: Wenn du denkst, dass deine Nutzung unter Fair Use fallen könnte, bewerte die vier Kriterien (Zweck, Art des Werkes, Menge und Substanz, Marktwert). Dies kann dir helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen.
- Rechtliche Beratung: Bei Unsicherheiten über die Anwendung von Fair Use ist es ratsam, rechtlichen Rat einzuholen, um mögliche Risiken zu minimieren.
Fazit
Das Archivieren von YouTube-Videos erfordert ein sorgfältiges Abwägen der rechtlichen Aspekte, insbesondere in Bezug auf Urheberrecht und die Nutzungsbedingungen der Plattform. Indem du die oben genannten Hinweise berücksichtigst, kannst du sicherstellen, dass du die Rechte der Urheber respektierst und rechtliche Probleme vermeidest. Es ist immer ratsam, sich über die aktuellen Gesetze und Bestimmungen zu informieren und gegebenenfalls rechtlichen Rat einzuholen, um auf der sicheren Seite zu sein.
noch ein Hinweis zur diesbezüglichen EU-Gesetzgebung
In der Europäischen Union gibt es spezifische Gesetze und Richtlinien, die das Urheberrecht und die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten regeln. Hier sind einige wichtige Punkte zur EU-Gesetzgebung in Bezug auf das Archivieren von Inhalten, insbesondere YouTube-Videos:
1. Urheberrechtsrichtlinie der EU (2019/790)
- Ziel: Die EU-Urheberrechtsrichtlinie, die 2019 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt zu modernisieren und den Schutz von Urhebern zu stärken.
- Artikel 17: Dieser Artikel verpflichtet Plattformen wie YouTube, sicherzustellen, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nicht ohne Erlaubnis der Rechteinhaber hochgeladen werden. Plattformen müssen entweder Lizenzen erwerben oder sicherstellen, dass die Inhalte nicht gegen das Urheberrecht verstoßen.
- Verantwortung der Plattformen: Plattformen sind verantwortlich für die Inhalte, die von Nutzern hochgeladen werden. Dies bedeutet, dass sie Maßnahmen ergreifen müssen, um urheberrechtlich geschützte Inhalte zu identifizieren und zu entfernen.
2. Ausnahmen und Beschränkungen
- Nutzung für Bildung und Forschung: Die Richtlinie sieht Ausnahmen für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten für Bildungs- und Forschungszwecke vor. Diese Ausnahmen können das Archivieren von Inhalten unter bestimmten Bedingungen erleichtern.
- Zitierrecht: In der EU gibt es auch Regelungen, die das Zitieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten unter bestimmten Bedingungen erlauben. Dies könnte in einigen Fällen das Archivieren von Inhalten rechtfertigen, wenn es im Rahmen von Kritik oder Kommentierung erfolgt.
3. Datenschutz und die DSGVO
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Wenn du Inhalte archivierst, die personenbezogene Daten enthalten (z.B. Videos mit Personen), musst du die Bestimmungen der DSGVO beachten. Dies bedeutet, dass du sicherstellen musst, dass die Verarbeitung dieser Daten rechtmäßig ist und die Rechte der betroffenen Personen respektiert werden.
- Einwilligung: In vielen Fällen benötigst du die Einwilligung der betroffenen Personen, bevor du deren Daten archivierst oder veröffentlichst.
4. Praktische Auswirkungen
- Rechtliche Unsicherheiten: Die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie kann in den einzelnen Mitgliedstaaten unterschiedlich sein, was zu rechtlichen Unsicherheiten führen kann. Es ist wichtig, sich über die spezifischen nationalen Gesetze und deren Anwendung zu informieren.
- Risiken für Nutzer: Nutzer, die Inhalte archivieren oder hochladen, sollten sich der Risiken bewusst sein, die mit der Verletzung von Urheberrechten verbunden sind, insbesondere in Bezug auf die Haftung und mögliche rechtliche Konsequenzen.
Fazit
Die EU-Gesetzgebung, insbesondere die Urheberrechtsrichtlinie von 2019, hat erhebliche Auswirkungen auf das Archivieren von Inhalten, einschließlich YouTube-Videos. Es ist wichtig, die Rechte der Urheber zu respektieren und die geltenden Gesetze zu beachten, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, rechtlichen Rat einzuholen und sich über die spezifischen nationalen Gesetze und deren Anwendung zu informieren.
noch ein Hinweis zum EU-Disformation-Act
(Ausführlichkeit: mittelmäßig -- aber so aktuell wie möglich -- zzgl kommende Entwicklung: was ist in der pipeline ?)
Der EU-Disinformation Act ist ein Teil der Bemühungen der Europäischen Union, gegen Desinformation und Falschinformationen im digitalen Raum vorzugehen. Hier sind die wichtigsten Punkte zur aktuellen Lage und den kommenden Entwicklungen:
1. Hintergrund und Ziele
- Zielsetzung: Der Disinformation Act zielt darauf ab, die Verbreitung von Desinformation zu bekämpfen, die die öffentliche Meinung beeinflussen und das Vertrauen in demokratische Prozesse untergraben kann. Dies umfasst Falschinformationen, die in sozialen Medien, Nachrichtenplattformen und anderen digitalen Kanälen verbreitet werden.
- Regulierung von Plattformen: Der Act sieht vor, dass große Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Google Maßnahmen ergreifen müssen, um Desinformation zu identifizieren, zu kennzeichnen und zu bekämpfen.
2. Hauptmerkmale
- Transparenzanforderungen: Plattformen müssen transparent über ihre Algorithmen und Werbepraktiken informieren, um sicherzustellen, dass Nutzer verstehen, wie Inhalte gefiltert und angezeigt werden.
- Verantwortung der Anbieter: Anbieter von Online-Diensten sind verpflichtet, Maßnahmen zur Bekämpfung von Desinformation zu ergreifen, einschließlich der Überprüfung von Inhalten und der Zusammenarbeit mit Faktenprüfern.
- Berichterstattung: Die Plattformen müssen regelmäßig Berichte über ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Desinformation vorlegen, um die Wirksamkeit ihrer Strategien zu bewerten.
3. Aktueller Stand
- Verabschiedung: Der Disinformation Act befindet sich in der finalen Phase der Verabschiedung. Die EU-Institutionen arbeiten an der Ausarbeitung der genauen Bestimmungen und der Umsetzung des Gesetzes.
- Konsultationen: Die EU hat Konsultationen mit verschiedenen Interessengruppen, einschließlich Technologieunternehmen, Zivilgesellschaft und Experten, durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Act effektiv und praktikabel ist.
4. Kommende Entwicklungen
- Implementierung: Nach der Verabschiedung des Gesetzes wird eine Übergangszeit erwartet, in der die Plattformen die erforderlichen Änderungen umsetzen müssen. Dies könnte einige Monate bis Jahre in Anspruch nehmen, abhängig von der Komplexität der Anforderungen.
- Überwachung und Anpassung: Die EU plant, die Auswirkungen des Disinformation Acts zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen effektiv sind und den gewünschten Einfluss auf die Bekämpfung von Desinformation haben.
- Erweiterung auf neue Technologien: Es wird erwartet, dass zukünftige Entwicklungen auch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen einbeziehen, um die Erkennung und Bekämpfung von Desinformation zu verbessern.
Fazit
Der EU-Disinformation Act ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Desinformation im digitalen Raum. Mit Transparenzanforderungen und der Verantwortung der Plattformen zielt er darauf ab, das Vertrauen in die Informationen, die Nutzer erhalten, zu stärken. Die kommenden Entwicklungen werden entscheidend sein, um die Wirksamkeit des Gesetzes zu gewährleisten und sicherzustellen, dass es den Herausforderungen der sich ständig verändernden digitalen Landschaft gerecht wird.
noch ergänzende Hinweise zum Thema
Hier sind einige ergänzende Hinweise zum Thema des EU-Disinformation Acts und der Bekämpfung von Desinformation:
1. Bedeutung für die Gesellschaft
- Demokratische Integrität: Der Disinformation Act ist entscheidend für den Schutz der demokratischen Prozesse in der EU. Desinformation kann Wahlen beeinflussen, das Vertrauen in Institutionen untergraben und gesellschaftliche Spaltungen vertiefen.
- Öffentliches Bewusstsein: Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Desinformation ist ein wichtiger Aspekt. Bildung und Aufklärung über die Erkennung von Falschinformationen sind notwendig, um die Resilienz der Gesellschaft zu stärken.
2. Rolle der Technologieunternehmen
- Verantwortung der Plattformen: Technologieunternehmen spielen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Desinformation. Sie müssen nicht nur die Verbreitung von Falschinformationen verhindern, sondern auch aktiv zur Aufklärung der Nutzer beitragen.
- Zusammenarbeit mit Faktenprüfern: Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern kann helfen, die Glaubwürdigkeit von Informationen zu erhöhen und Falschinformationen schnell zu identifizieren.
3. Herausforderungen
- Definition von Desinformation: Eine der größten Herausforderungen besteht darin, eine klare und einheitliche Definition von Desinformation zu entwickeln. Was als Desinformation gilt, kann je nach Kontext variieren.
- Balance zwischen Freiheit und Kontrolle: Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen der Bekämpfung von Desinformation und dem Schutz der Meinungsfreiheit zu finden. Übermäßige Regulierung könnte zu Zensur führen und die freie Meinungsäußerung gefährden.
4. Internationale Perspektive
- Globale Zusammenarbeit: Desinformation ist ein globales Problem, das internationale Zusammenarbeit erfordert. Die EU könnte mit anderen Ländern und Organisationen zusammenarbeiten, um bewährte Verfahren auszutauschen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
- Einfluss auf andere Regionen: Die Entwicklungen in der EU könnten als Modell für andere Regionen dienen, die ähnliche Herausforderungen im Umgang mit Desinformation haben.
5. Zukünftige Trends
- Technologische Innovationen: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden zunehmend eingesetzt, um Desinformation zu erkennen und zu bekämpfen. Diese Technologien können helfen, Muster zu identifizieren und Falschinformationen schneller zu verbreiten.
- Evolving Landscape: Die Landschaft der sozialen Medien und digitalen Kommunikation entwickelt sich ständig weiter. Der Disinformation Act muss flexibel genug sein, um sich an neue Plattformen und Technologien anzupassen.
Fazit
Der EU-Disinformation Act ist ein bedeutender Schritt zur Bekämpfung von Desinformation und zum Schutz der demokratischen Integrität. Die Herausforderungen, die mit der Umsetzung und Durchsetzung des Gesetzes verbunden sind, erfordern eine sorgfältige Abwägung zwischen Regulierung und Meinungsfreiheit. Die Rolle der Technologieunternehmen, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die internationale Zusammenarbeit sind entscheidend, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu gewährleisten.
bitte Inhaltsverzeichnis ab : Die rechtliche Lage beim Archivieren von Youtube-Videos
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Die rechtliche Lage beim Archivieren von YouTube-Videos
- Urheberrecht
- Urheberrechtsschutz
- Erlaubnis einholen
- Fair Use
- Fair Use-Doktrin
- Einschränkungen
- Nutzungsbedingungen von YouTube
- Regeln für die Nutzung
- Verstöße
- Praktische Überlegungen
- Alternativen zur Archivierung
- Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
- Urheberrecht
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Ergänzende Hinweise
- Nutzung von Plattformen mit offenen Lizenzen
- Dokumentation und Nachverfolgbarkeit
- Nutzung von Archivierungsdiensten
- Bildung und Aufklärung
- Berücksichtigung von Fair Use
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EU-Gesetzgebung
- Urheberrechtsrichtlinie der EU (2019/790)
- Ziel
- Artikel 17
- Ausnahmen und Beschränkungen
- Nutzung für Bildung und Forschung
- Zitierrecht
- Datenschutz und die DSGVO
- Urheberrechtsrichtlinie der EU (2019/790)
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EU-Disinformation Act
- Hintergrund und Ziele
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